1000 Robota
Es rumpelte und knackte im Musik- und Medienwald, als 2008 auf dem Hamburger Label Tapete Records die EP mit dem überaus shirtkompatiblen Titel “Hamburg brennt” erschien. Nur wenig später sollte auch schon das erste Album “Du nicht er nicht sie nicht” auf die Menschheit losgelassen werden. Begeisterung und der Wunsch nach mehr folgten! So feilten Jonas Hinnerkort ( Schlagzeug und Gesang), Sebastian Muxfeldt (Bass) und Anton Spielmann (Gitarre und Gesang) an einem zweiten Album. Mit “UFO” liegt nun eben jenes vor und stellt unter Beweis, dass die Band offenbar keine Sekunde daran dachte, die gleiche Erfolgssuppe erneut aufzuwärmen. Ihre zehn neuen Stücke wollen sie euch auf der diesjährigen Klangtherapie präsentieren und euch mit einer Mischung aus Postpunk und Krautrock beschallen. Denn 1000 Robota nehmen sich bis nahezu zur Implosion zusammen und schaffen eine Spannung, die die Oberfläche erzittern lässt und die sich an genau jenen Stellen nicht entlädt, an denen man es zunächst erwarten würde.
The National Fanfare of Kadebostany
Was braucht es, um seine eigene Staatskapelle zu gründen? Vodka, Vodka, Vodka, ah und natürlich eine Kapelle! Nachdem also einige Gläser geleert waren, beschloss Mat Schulz, der Verwalter des krakauer “Unsound Festivals”, den lieben Kadebostan auf dem schnellsten Wege nach Osteuropa zu schicken, um in Minsk auf eine Vielzahl von Musiker zu treffen. Es folgten einige Wochen in denen geprobt und aufgenommen und aufgenommen und geprobt wurde, bis schließlich tatsächlich von der “National Fanfare of Kadebostany” gesprochen werden konnte. Bestehend aus sechs Instrumentalisten, die aus unterschiedlichen Teilen Europas, wie beispielshalber Kasachstan, Russland oder Polen kommen. Mit Hilfe von Geige, Cello, Klavier, Akkordeon, Horn, Gitarre,Trompete, Banjo,...komponieren sie einen einzigartigen neuen Stil, der seinen Zuhörern ein hypnotisierendes Erlebnis offenbart, das zugleich die Stimmung einer traditionellen Feierlichkeit versprühen soll. Nach eigener Aussage: unelektronischer Techno, der gleichzeitig an ein Dorffest erinnert! Übertragen wird dieses organisierte Chaos auf die Bühne, wo sie das menschliche Dasein durch Lachen und schweißtreibende Auftritte zelebrieren. Die Menschheit soll nur so dahin fließen und sich in einem Zustand wiederfinden, in dem sie alles für ein Oneway Zugticket nach Kadebostany geben würden! Aber selbstverständlich erst, wenn das Klangwochenende vorbei ist.. :)
Die Vögel
Die Vögel ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen Jakobus Siebels und Mense Reents. Jakobus tobt sich als erfinderisches vielseitiges Musiktalent aus, das schon unverwechselbare Alben für beispielsweise Tomlab, Chicks On Speed Records oder Karaoke Kalk aufgenommen hat. Und nicht weniger begabt zeigt sich Reents, der schon in den Bands Egoexpress, Die Goldenen Zitronen und Stella mitgewirkt hat, sowie das Art Blakey Studio in Hamburg betreibt, wo die Vögel schließlich ihre erste EP “Blaue Moschee” aufgenommen haben. Nun wollen sie euch ihre zweite brandneue EP auf unserer lieben Klangtherapie präsentieren...also stimmt euch schon einmal darauf ein!
Pupkulies & Rebecca
Das Berliner Duo Pupkulies & Rebecca, bestehend aus Janosch Blaul und Rebecca Gropp, arbeitet seit 2005 daran, den ungeschliffenen Charme des Songwritertums der vergangenen Jahrzehnte mit zeitgenössischer Clubmusik zu versöhnen. Konnte man ihr letztjähriges, vom Publikum begeistert gefeiertes Debut „The way we“, schon als gelungenes Experiment bezeichnen, so ist ihnen mit ihrem Nachfolgewerk 'beyond the cage' nun ein ganz grosser Wurf gelungen. Die Beiden, die seit vielen Jahren schon ein Paar sind, zogen sich für die Produktion dieses Werks in ein abgelegenes Dorf in Südfrankreich zurück. Die Ruhe und Abgeschiedenheit jenes Ortes ist auch in der Stimmung dieses bemerkenswerten Albums spürbar.
"Beyond the Cage" erinnert an klassische Singer/Songwriter Alben wie man sie sich wünscht. Abwechslungsreich, vielschichtig und pur, frei von aller Effekthascherei, immer auf sich vertrauend. Elektronisch pulsierende Chansons, durchdrungen von Wärme, Melancholie und Leichtigkeit bei denen die Stimme Rebeccas zu ihrer vollen Entfaltung kommt. Eine Stimme, die beeindruckt und tief berührt. Intensiv und beseelt erzählt sie ihre Geschichten in englischer, französischer und deutscher Sprache und nimmt den Hörer sofort für sich ein. Eingerahmt von einem auf das Wesentiche reduzierte Soundgerüst, ergänzen sich Musik und Text perfekt.
Pupkulies & Rebecca haben ihre Sprache gefunden und zählen schon einige Stars und Sternchen wie Sven Väth, Ricardo Villalobos, Luciano, Shinedoe u.a. zu ihren Symparthisanten. Das Ziel des sympatischen Duos ist aktuell so viele Bühnen und Städte zu bespielen wie möglich und dadurch ihre Musik live & direct ans Volk bringen. Einige exklusive Gigs wurden bereits gespielt wie auf dem Fusion Festival, beim Showcase von Costume National bei der Mailänder Modewoche, bei der Buchpräsentation von Costume National während der Pret a Porter Woche in Paris und einigen Clubgigs in Deutschland.
K_Chico
Manchmal kühl, rau und unverblümt und dann wieder warm und farbenfroh! Die Melodien von K_Chico werden von dem Gefühl zusammenhalten, das einem alten Mann bleibt, der sein Leben gelebt hat – er singt seinen Blues, wie ihr ihn noch nie zuvor gehört haben werdet. Seine Lieder hat er hauptsächlich in Berlin geschrieben und dort seinen einzigartigen eigenen Sound gefunden. Der Blues, der von so einem gewaltigen Klang umhüllt ist, wird euch ergreifen und euch das Tanzbein schwingen lassen! Seid gespannt auf treibende Gitarrenriffs, ein kraftvolles Schlagzeug und gewaltige Basslines!
Bird Berlin
Maskuline Musikorgasmen beapen ins Ohr.
Ein Gefühlsrausch durchs dichte digitale Disco Dunkel, erhellt von Lichtbrechungen an Spiegeln und Menschen, die Schönheit in Erotik verwandeln.
Des Vogels Federn sind festgeschnallt, macht euch fertig zum fetzen. Heute abend sind alle Katzen umsonst und es bekommt noch jeder gratis Tanzbeinfieber geschenkt. Simple Rhythmen treffen auf klare Stimmenvielfalt. Tragend oder abgefahren einpeitschend fokusiert der Gesang die geschichte eines Psychopathen auf freien Füßen, die nichts besseres zu tun wissen als brennende Kippenstummel auf dem Boden auszudrücken. Man munkelt es sei die kitschigste Krankheit seit langem, doch keiner versteht es die Menge mit Lachen so zu betäuben wie er.
Mit filligranen Schritten tritt Bird Berlin auf das Paket und lässt uns eine Welle mit eiskalten Schauern über den Rücken laufen. Aus einer entfernten Maschine werden Schläge ausgespuckt. Kreischend und vom Feuer der Tanzeslust getrieben verformt sich der Körper des Vogels in alle Himmelsrichtungen. Hilfeschreie erklingen aus dem Schnabel in vielfachen Variationen. "Flieg, kleiner Vogel, flieg!" möchte man ihm zurufen, doch er hört sich nicht und klirrt minimal elektronisch weiter. Mehrstimmiges Sirenenwirrwarr. Symbiose zu einem Aufruf sich nicht weiter zu verwirren. Lauf den Weg in den Schlund des Diskotrashdrachen. Tanzt mit erhobenem Haupt in den einzigartigen Untergang. Bird Berlin wird euch das passende Lied dazu pfeiffen.
Thomsen
Thomsen bastelt in seiner Freizeit Shaker und dreht die Folklore durch den Fleischwolf.
Hier wird gespielt und darf noch geträumt werden, mit 2 Beinen auf der Tanzfläche.
Mio Myo
MIO MYO machen Ghostrock. Wer sich darunter nicht viel vorstellen kann, denke an Bands wie Radiohead, Massive Attack und Portishead, eine verspielte, und kraftvolle Mischung aus Indie-Rock, Electro und Pop.
Endstanden ist die Band Mitte 2005 aus dem Zusammentreffen der beiden Noisepaten Uwe Eger (Programming/Gesang/Gitarre) und Thomas Autenrieth (Bass) mit dem Berliner Elektroniker Benni Pollach (Programming/Keys).
Auf der Klangtherapie stellen sie ihr drittes Album „HYPER ROMANTIC SYMBOLISM“ vor. MIO MYO nutzen ihre Bühnenerfahrung und Experimentierfreude. Das neue Werk der Ghostrocker ist souverän. Und dabei livetauglicher und zugänglicher als die Vorgänger. Mehr Synthies,mehr Realdrums und mehr Live-Electronics. Spaß statt Genre-Linentreue. Aufbruchstimmung und Kopfnotiz. Gehalt und Tiefe bleiben. Zudem erweist sich der Australier Anand Sivamalai (Synth, Keys, Voc) als bereichernder Neuzugang.
Pili live
Der Mann mit dem Bügelbrett ist wieder da. Und er hat frische Musik mitgebracht:
Mit seinem unnachahmlichen Stimmtalent kreiert Pili die abenteuerlichsten Sounds, bastelt sie zu Loops, legt noch rhythmisches Gepruste oder Gejaule darunter und schon mischt er live vor unseren Augen und Ohren eine nie geahnte Elektroversion von Nirvana oder Gainsbourg zusammen.
Seine Fassungen von Stand-by-me, Glory Box oder die aktuellen Tagesnachrichten über Reggae-Riffs gesungen sind auch nicht ohne.
Mit viel Witz und Esprit zaubert Pili sich durch den akustischen Gemüsegarten, während wir Gäste rhythmisch Wippen und darauf warten, wie er mit französischen Akzent fränkelt: "Passt scho!"
The Gallantiers
The Gallantiers – das sind Justin Farrow (Gitarrist und Sänger), Srdjan Jovanovic (Bass) und Basti Grünow (Schlagzeug). Die Drei schlossen sich 2008 in Hamburg zusammen und begannen von da an ihre Zuhörer mit einer Mischung aus Punk Rock, Blues und Rock and Roll zu beschallen. Gewöhnlich pflegen sie es in dunklen Räumen aufzutreten, in denen Geheimnisvolles, Sex und Alkohol eine tragende Rolle spielen! Also sind wir doch mal gespannt, wie sich das Ganze auf dem Feld der Ehre umsetzen lässt!
http://www.myspace.com/thegallantiers
King Sorella
King Sorella – Weit mehr als der große Bruder von Cinderella. Mit fetten Beats, der Power von 2 mal 6 Saiten, Saxophon und Bass bringen die fünf Jungs eine so noch nie da gewesene Mischung an tanzbarer Musik auf die Bühne. Genre-Grenzen sind ein Fremdwort für die Könige der NewComer Balkan-Beats-Rock-Reggae-Tanzbär-Zigeuner-Mucke. Und so liefern die Herrschaften explosive Stimmung mit 500% indigenen Songs, gewürzt mit deutschen, englischen, ungarischen und rumänischen Texten zu denen mal gelauscht, gewippt, gezappelt oder total ausgeflippt werden kann. Hier wird gefeiert bis das letzte Hemd trieft. Wer nicht kommt, ist selbst schuld.
http://soundcloud.com/king_sorella
The Moriartees
Twist and shout and shake it up!
Vier gestandene Haudegen aus dem Dunstkreis der Kölner Gebäude 9-Theke haben sich gesucht und gefunden. Aus der Asche von berüchtigten Maurer-Beat und Punkbands wie den HEEBIE JEEBIES, THE RADIATION KINGS oder LEATHERETTE entstand eine der explosivsten Tanzcombos userer Breiten: THE MORIARTEES kennen keine Kompromisse, wenn es darum geht, Chucks und Chelsea Boots zum Twist, Boogaloo, Shake, Twist oder Mashed Potatoe mitzureißen. Sie spielen ihre Songs sowie bewährtes Material, mit dem schon vor 45 Jahren die Tanzflächen zwischen den Partnerstädten Köln und Liverpool zum Beben gebracht wurden.
Also stellt Euch auf durchgeschwitze Anzüge ein und ruft schon mal Euren Schuster an, denn Ihr werdet nach einer Beatschaffe der MORIARTEES gewiss neue Sohlen brauchen!
Dj Denis
Lasst euch von Dj Denis auf einen sinnesraubenden Trip quer durch die 60er Jahre mitnehmen!